Die Ausstellung
Die Besucher sollen einen Eindruck von der beeindruckenden
Arbeit und Kunst erhalten, die mit dem Ziel ausgeführt
wurde, dem Kaiser zu dessen Lebzeit und im Jenseits
zu gefallen.
Vierzehn Soldaten der Terrakottaarmee werden
in der Minderbruderkirche, dem Ausstellungsraum
der Maaseiker Museen, zu besichtigen sein. Jede
Figur hat ein eigenes, persönliches Äußeres.
Gesichtszüge, Haartracht, Haltung und Kleidung
machen jede Figur innerhalb dieses großen
Heeres zu einem Individuum.
Die Figuren sind im Durchschnitt 1,86 Meter groß und
wiegen etwa 300 Kilogramm.
Diese lebensgroßen Figuren werden buchstäblich
den zerbrechlichen Terrakottaarmeen der Kaiser
der West-Han-Dynastie gegenübergestellt.
Die Maaseiker Museen zeigen außer diesen
14 Originalfiguren noch mehr als 200 besondere
Grabbeigaben aus der Qin- und der West-Han-Dynastie.
Diese Objekte stammen aus den Grabkomplexen der
Kaiser und den Gräbern der Aristokraten,
die dem Kaiser ins Jenseits folgten. Einzigartige
Waffen und Objekte aus Eisen, Bronze, Silber,
Gold, Steingut und Jade sollen den Reichtum bezeugen.
Der historische Kontext, in den diese Objekte
gehören, wird dem Publikum in einem Film
nahegebracht. Das Publikum wird 2.200 Jahre in
der Zeit zurückgeführt. Die Zeitreise
führt in die Provinz Shaanxi in China, wo
das Machtzentrum der ersten beiden chinesischen
Dynastien lag. In diesem Gebiet gibt es eine
Fülle archäologischer Fundstätten.
Der Film ist ein integraler Bestandteil der Ausstellung.
Darüber hinaus werden von der Abteilung
Didaktik der Maaseiker Museen intermediäre
Präsentationen erstellt.